Anzeige:

Wer ist online?

Aktuell sind 5 Gäste online



Anzeigen

Trauringe / Eheringe aus 925er Silber günstig kaufen

Trauringe aus 925er Silber günstig kaufen

Edelmetalle für Trauringe und Eheringe gibt es viele. Neben Gold und Platin wird in der Schmuckherstellung auch Silber hoch geschätzt. Für den klassischen Verlobungsring wird gerne Silber genommen, da ein Brillant hier am besten zur Geltung kommt. Doch auch Eheringe bzw. Trauringe aus Silber erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Denn die Ringe sind meist günstiger als ein Ring aus Gold oder Weissgold. Die meisten Eheringe aus Gold kosten mehr als 200€. Dagegen kosten die günstigsten Eheringe aus Silber nur rund 80€.
Schon die alten Germanen und Goten wussten, Silber ist etwas ganz besonderes. Sie gaben dem glänzenden Edelmetall seinen Namen. Die Goten nannten das Edelmetall silbur, die Germanen silabra. Beides bedeutet so viel, wie hell, licht oder weiß. Für sie war das Silber sogar wertvoller als Gold.
Auch das chemische Symbol Ag ist vom Aussehen des Metalls abgeleitet. Der lateinische Ausdruck argentum geht auf das griechische Wort Agyrus zurück, was so viel heißt wie metallisch-weiß. Und wer hätte das gedacht, Argentinien wurde genau nach diesen Worten benannt. Das liegt dran, dass es in Argentinien große Silberschätze gibt.

Eine große Auswahl an günstigen Trauringen und Eheringen aus Silber finden Sie bei unserem Partner TRAURINGKONTOR

Eheringe aus Silberlegierungen

Wie auch beim Gold ist Silber in seiner reinen Form für Schmuck eher ungeeignet. Es ist zu weich, Dellen und Kratzer sind schnell sichtbar. Daher verwendet man für Ringe Silberlegierungen. Als Reines Silber bzw. Feinsilber bezeichnet man eine Legierung mit 99,9% Silberanteil. 100% Silber gibt es nicht, genau wie bei Gold. Verunreinigungen durch Staub in der Luft, sind steht’s vorhanden.
Die wohl bekannteste und beliebteste Silberlegierung ist 925er Silber, auch Sterlingsilber genannt. Es enthält Kupfer. Daher weißt ein Ehering aus Sterlingsilber eine leichte Rotfärbung auf. Richtiges Sterlingsilber muss aus mindestens 92,1 % Silber bestehen. Zudem ist Sterlingsilber sehr strapazierfähig und gerade für Ringe, die viel beansprucht werden, geeignet. Der Name Sterlingsilber geht auf die Silberpennis zurück, die man bis 1920 in Großbritannien verwendete. Allerdings wird diese Silberlegierung nur in Deutschland so genannt, in Großbritannien selber sagt man Silver. Weitere Silberlegierungen:

  • Juweliersilber aus 80% Silber
  • Münzsilber aus 50% Silber
Im Altertum fertigte man zudem schon Legierungen aus Kupfer und Silber für Geldmünzen an die man Billon nannte. Übrigens, das als Hotelsilber bekannte Neusilber ist gar kein Silber. Es ist eine Mischung aus Nickel, Kupfer und Zink. Da es allerdings wie Silber aussieht, wird es gerne zur Versilberung von Besteck, vorzugsweise in Hotels, verwendet.

Lot, eine Maßeinheit für Silber

Eine frühere Maßeinheit für den Silbergehalt eines Schmuckstücks war Lot. Allerdings wurde diese Maßeinheit nur bis 1886 verwendet. 16 Lot entsprachen demnach 99,9% Silber, 12 Lot war demnach 750er Silber. Der Name Lot wurde von der Kölner Mark abgeleitet, die man in 16 Lot unterteilt.

Die bekanntesten Silbervorkommen

Silber kommt auf der Welt häufiger vor als Gold. Meist als gediegenes Metall und in Verbindung mit Kupfer, Blei und Zink. Am meisten wird Silber in folgenden Ländern abgebaut: (Stand 2010)

  • Peru (4.000 t)
  • Mexiko (3.500 t)
  • China (3.00 t)
  • Australien (1.700 t)
  • Chile (1.500t)
  • Deutschland (bis 1970)
Doch die bedeutendsten Silberquellen liegen in:
  • Freiberg im Erzgebirge
  • Schwaz in Österreich
  • Kongsberg in Norwegen
  • Keweenaw-Halbinsel in den USA
  • Batopilas in Mexiko

Gewinnung von Silber

Um an das, meist mit anderen Metallen vermischte, Silber heranzukommen, gibt es einige Methoden. Eine dieser Methoden ist die Gewinnung von Silber aus Silbererz. Dabei wird das Silber durch eine Natriumcyanid-Lösung aus dem Erz gelöst. Das Erz wird zu Schlamm zerkleinert und mit der Lösung vermischt. Dadurch löst sich das Silber aus dem Erz und geht in die Lösung über. Es entsteht Natriumsulfid. Das Silber wird nun mit Sauerstoff vom Natrium getrennt, es entsteht Rohsilber, das mit Zink gefiltert und gereinigt wird.
Die zweite Variante ist die Gewinnung von Silber aus Bleierzen. Denn Rohblei enthält 1% Silber. Um das Silber nun aus dem Blei zu gewinnen, verwendet man ein Verfahren, das von Alexander Parkes 1842 erfunden wurde. Dabei wird sich die unterschiedliche Lösbarkeit und Schmelztemperatur von Blei, Silber und Zink zunutze gemacht. Das Blei wird bei 400°C verflüssigt, mit Zink vermischt und abgekühlt. Das Silber geht nun in das Zink über.
Dieses Gemisch wird Zinkschaum genannt. Nun wird das Ganze wieder bis 327°C erhitzt. Dabei schmilzt der Rest Blei und kann entfernt werden. Bei 908°C erhitzt, verdampft nun auch das Zink. Zurück bleibt Reichblei mit 8-12% Silber. Dieses wird in einem Treibofen eingeschmolzen und Sauerstoff wird hinzugefügt. Das Blei oxidiert, das Silber jedoch bleibt unverändert. Das dabei entstehende Bleioxid wird abgeleitet und zum Vorschein kommt 950er Silber. Dieses Hervortreten von Silber aus Blei nennt man Silberblick, weshalb das Silber auch Blicksilber genannt wird.

Warum laufen Trauringe und Eheringe aus Silber an?

Es passiert immer wieder. Kaum liegt der Silberring einige Zeit im Schmuckkästchen, schon zeigen sich die ersten Verfärbungen. Das so glanzvolle Silber wird braun-grau und unschön. Der Grund dafür ist Schwefel. Schwefelwasserstoffe und Schwefelverbindungen befinden sich in unserer Luft. Meist sind sie in Autoabgasen, Industrieabgasen oder auch in unserm Ei. Liegt Silber nun frei an der Luft, oxidiert es mit dem Schwefel und wird zu Silbersulfid.
Doch man kann etwas dagegen unternehmen. Wenn man das Silber wirklich nur selten benutzt, sollte man es in Samttücher wickeln und in eine mit Samt ausgelegte Schublade bzw. Schmuckkästchen legen. Dadurch gelangt keine Luft an das Silber und kann somit auch nicht oxidieren. Wer will, kann noch ein Stück Tafelkreide dazu legen. Tafelkreide bindet die Luftfeuchtigkeit und das Anlaufen von Silber wird somit verlangsamt (aber leider nicht komplett verhindert).
Sollte das Silber dennoch anlaufen, sollte man zu Silberputzmitteln greifen, jedoch nicht zu Scheuersand. Um einen Silberring auf Hochglanz zu polieren, empfiehlt sich Zahnpasta. Diese enthält Schlämmkreide und verleiht dem Silber neuen Glanz. Die einfachste Methode ist jedoch das Silber zusammen mit einer Kochsalzlösung in einen Plastikbehälter zu legen. Dazu kommt noch eine Kugel aus Alufolie dazu. Das Aluminium wandelt das Silbersulfid wieder in Silber um. Das ist nicht nur einfach, sondern geht auch ganz nebenbei.
Als Alternative kann man sich seinen Ehering oder Trauring auch aus Weissgold fertigen lassen. Weissgold sieht aus wie Silber. Gold läuft jedoch nicht an. Allerdings muss man beim Kauf von Trauringen aus Weissgold darauf achten, dass der Weissgoldanteil mind. 58,5% ist - es also 585 Weißgold ist. Bei niedrigeren Werten ist der Silberanteil zu hoch und die Trauringe laufen wieder an.

Eine große Auswahl an günstigen Trauringen und Eheringen aus Silber finden Sie bei unserem Partner TRAURINGKONTOR